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Kontinentinformationen

In 30 europäischen Ländern sind die Salesianer heute aktiv. Begonnen hat alles in Italien. Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin, Italien als Kind einer armen Familie geboren. Trotz finanzieller Schwierigkeiten absolviert er sein Studium und empfängt 1841 die Priesterweihe. In der Großstadt Turin begegnet er jungen Menschen, die voller Hoffnung auf ein besseres Leben vom Land in die Stadt geströmt sind, dann aber arbeitslos und sozial entwurzelt ihr Leben meistern müssen. Das ist der Startschuss für die Erfüllung seines Lebenstraums: Ein Haus für Straßen- und Waisenkinder mit Schule, Kirche, Lehrwerkstätten und einem großen Spielplatz – das „Oratorium.“ Ein Modell, das später Vorbild für tausende von Don Bosco-Hilfsprojekten in der ganzen Welt werden sollte. Heute noch sind besonders in Spanien und Italien hunderte Schulen und Zentren die sich um junge Leute kümmern. Auch in Deutschland sind die Salesianer Don Boscos aktiv. Vom Don Bosco Zentrum in Berlin Marzahn, wo junge Menschen, die oft ohne Schulabschluss und Berufsausbildung sind, im Rahmen spezieller Maßnahmen in den Arbeitsbereichen Hauswirtschaft und Großküche, Haustechnik, Malerei, Tischlerei und Fliesenlegerei. arbeiten, bis hin zum Don Bosco Club in Köln- Mülheim, wo Kindern und Jugendlichen Freizeit Erfahrungs-, Begegnungs-, Spiel- und Experimentiermöglichkeiten angeboten werden. Eine Besonderheit sind sicherlich die Präsenzen der Salesianer in Osteuropa. Nach dem zweiten Weltkrieg mussten sich die Salesianer aus manchen Staaten des Warschauer Paktes zurückziehen- und waren nur noch im Untergrund tätig, wie etwa in der Slowakei. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begannen sie in vielen Ländern wieder neu. Etwa in Ungarn, wo sich Bruder Geza besonders um junge „Gitanos“ (Zigeuner) kümmert, oder in Rumänien, wo die Hilfe für Straßenkinder heute eine Erfolgsgeschichte ist. Auch in der Ukraine und in den ehemaligen Ländern Jugoslawiens gibt es heute Don Bosco Einrichtungen.

 

 

Videomaterial über Europa

Eine Dokumentation über die Lebenssituation der Gypsies in Europa. In Interviews schildern Gypsies ihre Erfahrungen im Leben zwischen den Kulturen.

Das Video gibt einen kleinen Einblick über das Leben der Zigeuner in Bulgarien. Die Zigeuner sind auch in Bulgarien vielen gesellschaftlichen Problemen ausgesetzt.Viele leben in Armut und werden vom Großteil der Gesellschaft nicht anerkannt. Die Salesianer Don Boscos versuchen durch Bildungsangebote und geistigen Inhalt die Zigeuner sozial und ökonomisch in diesem Land zu intergrieren. 

In Constanta in Rumänien kam Pater Sergio Bergamin SDB in Kontakt mit Straßenkindern, die in Kanalschächten lebten. Ihr Schicksal hat ihn nicht mehr losgelassen. Im Interview erzählt er, wie die ehemaligen Straßenkinder Sonia und Vasile ihren Weg gehen konnten.