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Länderinformation Kambodscha

Kambodscha gehört zu einem der ärmsten Länder der Welt. Ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg hat das südostasiatische Land in den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Über 50 Prozent der rund 15,5 Millionen Einwohner sind jünger als 25 Jahre. Die Schreckensherrschaft Pol Pots kostete fast zwei Millionen Menschen das Leben. Bis heute ist die Vergangenheitsbewältigung schwierig. Das größte Problem stellt die Korruption dar.

 

Die Arbeit der Salesianer in Kambodscha begann erst 1991. Derzeit sind neun Ordensbrüder in drei Einrichtungen an drei Standorten tätig. Sie leiten dort:

  • 1 Jugendzentrum
  • 1 Schule
  • 1 Pastoral- und Sozialzentrum
  • 3 Berufsbildungszentren

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Cornelia Brenig

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Videomaterial über Kambodscha

Ein Schicksal von vielen in Kambodscha: Kinder werden zu Lumpensammler, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Salesianer bemühen sich, diesen Kindern zu einer guten Schulausbildung zu verhelfen um endlich aus dem Teufelskreis des sammelns, in teils hochgiftigen Mülldeponien, auszubrechen.

Kinderarbeit und Kinderprostitution sind keine Seltenheit in Kambodscha. Minderjährige Mädchen, die auf dem Markt in Poipet auf den Straßenstrich gehen, werden von Betreuern der Don Bosco Mission angesprochen. Sie wollen die Mädchen vom Strich holen. Häufig jedoch wollen die von den Eltern verkauften Mädchen das Betreuungsangebot nicht annehmen, weil sie das Geld zum Leben brauchen. Don Bosco versucht zu überzeugen und bietet mit Ausbildungsangeboten weiterhin Hilfe an.

In Kambodscha kann nur jedes vierte Kind lesen und schreiben. Im Förderprogramm des "Don Bosco Children Fund" wollen die Salesianer den Kindern, teils aus ärmsten Verhältnissen, in über 15 Provinzen, eine bessere Ausbildung und somit die Chance der späteren Selbstversorgung ermöglichen.

Im Gefängnis von Sihanoukville leiten die Salesianer Don Boscos eine Berufsschule. Hier können junge Sträflinge eine Ausbildung zum Handwerker absolvieren.
In vier Werkstätten werden die so genannten „Blaumänner" von Lehrern unterrichtet. Nach ihrer Entlassung haben sie so Chancen auf ein neues, besseres Leben.