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Asien- ein Kontinent voller Gegensätze

Kontinentinformationen

In 25 Ländern sind die Salesianer in Asien aktiv. Dazu gehören Länder mit einer langen Tradition, wie etwa Indien. Dort fing die Arbeit für marginalisierte Kinder und Jugendliche schon im Jahr 1926 an. Ebenso in Thailand wo eine erste Berufsschule 1937 eröffnet wurde. Die jüngste Präsenz gibt es in Bangladesh, wo 2011 die erste offizielle Niederlassung in Utrail eröffnet wurde. So verschieden wie die einzelnen Länder sind auch die Herausforderungen für junge Menschen. Im nahen Osten wie in Ägypten und Syrien stehen umfassende Veränderungen auf politischer Ebene an. Auch das Zusammenleben von Christen und Muslimen ist in vielen Gesellschaften spannungsreich (etwa in Pakistan und im Jemen). In Vietnam und Myanmar müssen die Salesianer sehr behutsam auftreten und ihr Eintreten für Menschenrechte wird dort oft kritisch begleitet. In Sri Lanka und Kambodscha müssen die Folgen des Krieges überwunden werden.

Videomaterial über Asien

Alkoholismus, Drogen, Spielsucht: Das sind die ständigen Begleiter vieler Menschen in den Elendsvierteln der philippinischen Großstädte. Viele Kinder werden Opfer von Missbrauch und häuslicher Gewalt.Zahlreiche Familien zerbrechen. Die Folge für viele Kinder: Ihnen bleibt nur ein Leben auf der Straße. Damit die Kinder nicht den ständigen Einflüssen und Gefahren der Straße ausgesetzt werden, betreuen die Salesianer seit vielen Jahren ein Heim für Straßenkinder im Zentrum von Cebu.

Ein Schicksal von vielen in Kambodscha: Kinder werden zu Lumpensammler, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Salesianer bemühen sich, diesen Kindern zu einer guten Schulausbildung zu verhelfen um endlich aus dem Teufelskreis des sammelns, in teils hochgiftigen Mülldeponien, auszubrechen.

Kinderarbeit und Kinderprostitution sind keine Seltenheit in Kambodscha. Minderjährige Mädchen, die auf dem Markt in Poipet auf den Straßenstrich gehen, werden von Betreuern der Don Bosco Mission angesprochen. Sie wollen die Mädchen vom Strich holen. Häufig jedoch wollen die von den Eltern verkauften Mädchen das Betreuungsangebot nicht annehmen, weil sie das Geld zum Leben brauchen. Don Bosco versucht zu überzeugen und bietet mit Ausbildungsangeboten weiterhin Hilfe an.

In Kambodscha kann nur jedes vierte Kind lesen und schreiben. Im Förderprogramm des "Don Bosco Children Fund" wollen die Salesianer den Kindern, teils aus ärmsten Verhältnissen, in über 15 Provinzen, eine bessere Ausbildung und somit die Chance der späteren Selbstversorgung ermöglichen.

Im Gefängnis von Sihanoukville leiten die Salesianer Don Boscos eine Berufsschule. Hier können junge Sträflinge eine Ausbildung zum Handwerker absolvieren.
In vier Werkstätten werden die so genannten „Blaumänner" von Lehrern unterrichtet. Nach ihrer Entlassung haben sie so Chancen auf ein neues, besseres Leben.

1999 eröffneten die Salesianer Don Boscos eine Schule in Rangajan Dimapur in Indien. Ziel ist es mit Bildung den Weg aus der Armut zu ebnen. 687 Schüler von der Grundschule bis zum Gymnasium, besuchen heute die Schule in Rangajan. Pro Monat kostet der Schulbesuch einen Euro in der so genannten „light of live school". Viele können sich die Gebühren nicht leisten. Durch das großzügige Engagement werden insgesamt 183 Schüler finanziell unterstützt werden.

In Jorhat Assam in Indien haben junge Frauen die Möglichkeit in einer Don Bosco Einrichtung ihren Master in im Fach Soziale Arbeit zu machen. Normalerweise wären die Kosten für ein solches Studium sehr hoch. Die Don Bosco Einrichtung jedoch bietet den jungen Frauen aus ganz Indien eine Unterkunft für wenig Geld. Die Mädchen können sich auf ihr Studium konzentrieren, lernen interkulturelles Zusammenleben und haben Zugang zu unterschiedlichstem Lernmaterial.

In Negombo in Sri Lanka sind viele Kinder Opfer von Gewalt und sexuellen Missbrauch. Einige sind völlig auf sich alleine gestellt und werden dann von Sozialarbeitern aufgegriffen. Die Salesianer Don Boscos sind eine gern angenommene Organisation, die eine Ausbildung ermöglicht. Sie eröffneten ein Berufsbildungszentrum, wo nun Jugendlichen zu Handwerkern ausgebildet werden. Den missbrauchten Kindern wird so eine bessere Zukunft geschaffen.

Nach der Flutkatastrophe von 2010 hatten viele Familien in Pakistan kein Zuhause mehr. Provisorische Zelte wurden errichtet um viele Familien überhaupt ein Dach über Kopf zu haben. Die Kinder litten am meisten unter den schlechten Bedingungen. Die Don Bosco Salesianer haben mit Spenden aus Deutschland den Wiederaufbau des Dorfes Raheem-Jo-Dero finanziert und 119 Häuser gebaut. Eltern können jetzt ihren Kindern ein festes Zuhause bieten, wo sie ihre Kindheit genießen können.

Im Osten Indiens liegt die Stadt Dibrugarh-Assam. Viele der Jugendlichen in Dibrugarh-Assam haben nicht das nötige Geld um zu studieren und gleichzeitig eine Wohnung zu finanzieren. Im Bishop Marengo Hostel von Don Bosco bekommen sie durch niedrige Mieten eine Unterkunft. Die Jugendlichen können sich in einer ruhigen Atmosphäre auf ihr Studium konzentrieren und in ihrer Freizeit den Aufenthaltsraum besuchen, um ihren Hobbys nachzugehen.